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»Rio+20« - Gipfel der Verschiebung

Viel Kritik an der Abschlusserklärung

  • Von Gerhard Dilger, Rio de Janeiro
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Enttäuschung und Hohn - Nichtregierungsorganisationen lassen kaum ein gutes Haar an der Abschlusserklärung des UN-Umweltgipfels von Rio.

Im Grunde war der »Rio+20«-Gipfel bereits vorbei, bevor er am Mittwoch Vormittag offiziell eröffnet wurde: An der windelweichen Abschlusserklärung, die Brasiliens Außenminister Antonio Patriota am Dienstag (Ortszeit) per Akklamation absegnen ließ, wird sich wohl nichts Grundlegendes mehr ändern. Alle strittigen Punkte werden verschoben: Frühestens 2014 soll ein Fonds für Entwicklung und Technologietransfer beschlossen werden - die Länder des Südens hatten 30 Milliarden Dollar jährlich gefordert. Ab 2015 könnten Nachhaltigkeitsziele eingeführt werden, zu welchen Themen, blieb allerdings offen. Und zu einer Einigung über eine Konvention zum Artenschutz auf hoher See wird es nun frühestens im September 2016 kommen. Die EU scheiterte mit ihrem Ziel, eine »Road Map« für die »Grüne Wirtschaft« zu beschließen.

Die Entwicklungsländer beharrten auf der Betonung sozialer Aspekte und der Aufrechterhaltung des 1992 beschlossenen Prinzips »gem...


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