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Gesellschafter von Krauss-Maffei lehnt Panzerexport ab

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München (dpa/nd). Ein Miteigentümer des Rüstungskonzerns Krauss-Maffei-Wegmann, Burkhart von Braunbehrens, macht weiter Front gegen einen möglichen Verkauf von Leopard-2-Kampfpanzern nach Saudi-Arabien. Spanien wolle Leopard-Panzer aus eigener Lizenzproduktion nach Saudi-Arabien liefern, deshalb habe Kraus-Maffei-Wegmann beim Bundessicherheitsrat eine Voranfrage zur Genehmigung gestellt, sagte Braunbehrens dem Magazin »Stern«. Zwar werde Saudi-Arabien als Bollwerk gegen Iran gesehen, und Israel habe seinen Einspruch gegen das Geschäft zurückgenommen, erklärte er. Aber während der arabischen Revolution Panzer in das Königreich zu liefern, »wäre Wahnsinn«. Er sei entsetzt gewesen, als saudische Panzer im vergangenen Jahr die Demokratiebewegung in Bahrein niedergeschlagen hätten, sagte der Miteigentümer des Münchner Rüstungsunternehmens.

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