Fabian Lambeck 21.06.2012 / Inland

Bildungsbericht warnt vor Betreuungsgeld

Herdprämie setzt falsche Anreize - insbesondere für bildungsferne Schichten

Die Kritik am geplanten Betreuungsgeld reißt nicht ab. Nun wird auch im nationalen Bildungsbericht vor der Einführung der Herdprämie gewarnt. Obwohl immer deutlicher wird, dass die für das Projekt veranschlagten 1,6 Milliarden Euro an anderer Stelle dringender gebraucht werden, zeigt sich die Bundesregierung ungerührt.

Der alljährlich erscheinende nationale Bildungsbericht ist so etwas wie ein Seismograph. Oftmals deckt er die Schwächen der Bildungs- und Sozialpolitik schonungslos auf. Auftraggeber sind das Bundesbildungsministerium und die Kultusministerkonferenz (KMK) der Länder. Der neueste Bericht soll am Freitag veröffentlicht werden. Doch erste Details sickerten bereits am Mittwoch durch. Wie die Nachrichtenagentur dpa meldete, warnen die mit der Untersuchung beauftragten Wissenschaftler gleich an mehreren Stellen des Berichts vor der Einführung des Betreuungsgeldes: Die Prämie für Eltern, die ihre Kleinkinder zu Hause erziehen wollen, setze insbesondere bei bildungsfernen Schichten falsche Anreize, die Jüngsten nicht in die Kita zu schicken.

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