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Brechmitteleinsatz: Freispruch aufgehoben

Karlsruhe (AFP/nd). Der Bundesgerichtshof (BGH) hat den Freispruch eines Bremer Arztes vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung wegen eines Brechmitteleinsatzes aufgehoben. Der Mediziner hatte einem Mann aus Sierra Leone 2006 zwangsweise Brechmittel eingeflößt, damit dieser verschluckte Drogenpäckchen ausspuckt, die als Beweismittel gesichert werden sollten. Bei der Prozedur waren dem Mann Wasser und Brechmittel in die Lunge geraten. Er fiel ins Koma und starb elf Tage später im Krankenhaus.

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