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Sprechblasen aus der Mitte

Sachsens zweite Extremismuskonferenz blieb undifferenziert wie die erste

  • Von Michael Bartsch, Dresden
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Sachsens Staatsregierung lud am Mittwoch zum Gespräch über Extremismus nach Riesa, den Sitz des NPD-Verlages »Deutsche Stimme«. Weh tat das niemandem.

Die CDU-FDP-Staatsregierung folgte auch bei ihrer zweiten Extremismuskonferenz in Riesa straff der von Uwe Backes und Eckhard Jesse maßgeblich entwickelten Extremismustheorie, wonach der rechte und der linke Rand als gleich schlimm anzusehen sind. In der Mitte sitzen folglich die Guten, und diese Mitte war in die Riesaer Erdgas-Arena eingeladen.

Auf dem »Markt der Möglichkeiten«, einer Ausstellung von Demokratieinitiativen im weitesten Sinn, waren vor allem Dachorganisationen der Kinder- und Jugendarbeit, der Landessportbund, Präventionsräte, Schulen oder Einrichtungen des Freistaates vertreten. Abgesagt hatte der SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Martin Dulig. Nach langem Schweigen und mangelndem Aufklärungswillen zum Rechtsterrorismus zaubere die Staatsregierung plötzlich »eine Veranstaltung aus dem Hut, auf der handverlesenen Akteuren die Spr...


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