Andreas Behn, Rio de Janeiro 22.06.2012 / Ausland

Die falschen Mittel zur Lösung der Krise

Demonstration für soziale und ökologische Gerechtigkeit am Rande des UN-Gipfels »Rio+20«

Während Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) den umstrittenen Entwurf für die Schlusserklärung des UN-Nachhaltigkeitsgipfels in Rio de Janeiro verteidigte, rief der Umweltband BUND die Staats- und Regierungschefs dazu, die Erklärung im heutigen Schlussplenum abzulehnen. Unterdessen demonstrierten Zehntausende im Stadtzentrum Rios.

Anlässlich eines globalen Aktionstages am Mittwoch hatte der »People's Summit« zu einer Großdemonstration im Zentrum Rio de Janeiros aufgerufen. Gut 20 000 Menschen versammelten sich an der Candelária-Kirche und zogen über die Avenida Rio Branco zum Platz Cinelândia, der schon zur Zeit der Militärdiktatur Schauplatz großer Protestaktionen gewesen war. Trotz Nieselregens war die Stimmung ausgelassen, die Redebeiträge unter dem Motto »Für soziale und ökologische Gerechtigkeit. Gegen die Vermarktung des Lebens und für die Verteidigung der öffentlichen Güter« kämpferisch.

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