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Sprengstoff in schwedischem AKW entdeckt

Stockholm (dpa/nd). Auf dem Gelände des schwedischen Atomkraftwerkes Ringhals ist bei einer Routinekontrolle Sprengstoff auf einem Lastwagen entdeckt worden. Wie Kraftwerkssprecher Gösta Larsen am Donnerstag im Rundfunksender SR sagte, handele es sich um »zivilen Sprengstoff«, wie man ihn etwa bei Bauarbeiten verwende. Explosionsgefahr habe nicht bestanden, weil kein Zündmechanismus installiert gewesen sei. Sicherheitskräfte hatten den an einem Feuerlöscher befestigten Sprengstoff am Mittwoch entdeckt, als der Lastwagen in den inneren Sicherheitsbereich des größten schwedischen Atomkraftwerks mit vier Reaktorblöcken fahren sollte. Die Polizei setzte eine umfassende Durchsuchung des Geländes in Gang. Es gebe keinen konkreten Verdacht auf eine Sabotageaktion, hieß es. Trotzdem wurde die Alarmbereitschaft in Ringhals und den beiden anderen schwedischen Atomkraftwerken Forsmark und Oskarshamn um eine Stufe erhöht. Hauptbetreiber der Anlage Ringhals an Schwedens Westküste nahe der Stadt Varberg ist der staatliche Energiekonzern Vattenfall.

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