Werbung

Seekabel aus Norwegen

Berlin (AFP/nd). Wichtiger Baustein für die Energiewende: Norwegen will bis 2018 die erste Seekabelverbindung nach Deutschland bauen. Das kündigte der norwegische Erdöl- und Energieminister Ola Borten Moe am Donnerstag bei einem Treffen mit Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) in Berlin an. Rösler wertete die Entscheidung als großen Schritt für die Nutzung der erneuerbaren Energien. Die Energiewende ist nur zu schaffen, wenn überschüssiger Ökostrom im großen Stil gespeichert werden kann, damit bei wenig Wind und Sonne genug Strom zur Verfügung steht. In Deutschland gibt es bislang aber nicht genug Energiespeicher. Mit der Seekabelverbindung kann Deutschland in Zukunft auch Pumpspeicherkraftwerke in Norwegen nutzen, wo es die größten Speicherkapazitäten gibt.

Fusion von E-Plus und O2 geplatztDen Haag/Düsseldorf (dpa/nd). Die erwartete Bereinigung auf dem deutschen Mobilfunkmarkt wird aufgeschoben: Die niederländische Telefongesellschaft KPN und der spanische Telekomkonzern Telefónica werden ihre deutschen Töchter E-Plus und O2 vorerst nicht fusionieren. Das KPN-Management habe verschiedene Optionen geprüft, vor allem mögliche Synergieeffekte auf dem deutschen Markt, teilte die E-Plus-Muttergesellschaft am Mittwoch in Den Haag mit. Beide Unternehmen hatten eine Zusammenlegung ihrer deutschen Tochter erwogen. Telefónica will ihre deutsche Tochter O2 an die Börse bringen.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln