Waffen übern Zaun

CIA brandmarkt Moskaus Unterstützung für Assad und steuert selbst die Militärhilfe für syrische Rebellen

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Über ein verschlungenes Geflecht von Mittelsleuten liefert der US-Auslandsgeheimdienst CIA aus der Türkei Waffen an die syrischen Rebellen. Bezahlt würden die Waffen von der Türkei, Saudi-Arabien und Katar, schrieb gestern unter anderem die »New York Times«.

Der Frachter »MV Alead« - er gehört dem dänische Unternehmen United Nordic Shippin A/S - hat dieser Tage vor der Küste Schottlands beigedreht. Der Grund: Eine britische Gesellschaft hat ihm die Versicherungspolice gekündigt, weil das Schiff Waffen für das syrische Regime von Baschar al-Assad geladen hat. Es soll sich um Mi-25-Kampfhubschrauber handeln, mit denen die Armee angeblich auch Zivilisten attackiert. Das behaupten die USA; die UN-Beobachter in Syrien geben an, auch davon gehört zu haben.

Die Nachricht über die unter der Flagge der Karibik-Insel Curaçao fahrenden »Alead« ist nach dem Prinzip der Radio-Jerewan-Nachrichten aufgebaut. Im Prinzip ja, aber... Ja: Der Frachter ist am 11. Juni nach Syrien ausgelaufen. Ja, an Bord sind Mi-25-Hubschrauber. Doch die gehören Syrien bereits seit Jahren. Sie waren nur zur Wartung und Modernisierung im Herstellerland. Das sagt jedenfalls Russlands Außenminister Sergej Lawrow und verweist au...


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