Gerhard Dilger, Rio de Janeiro 25.06.2012 / Ausland

Ecuadors neue Vision

Mit dem Yasuní-Fonds wirbt Ecuador weiter für ein Konzept der »verhinderten Emissionen« / Deutschland sperrt sich bisher dagegen

Die Regierung Ecuadors nutzt den Weltgipfel in Rio, um für ihr Dschungel-statt-Öl-Projekt im Yasuní-Nationalpark zu werben. Präsident Rafael Correa will das Konzept der »verhinderten Emissionen« auf internationaler Ebene durchsetzen. Vandana Shiva bezeichnet die Yasuní-ITT-Initiative als »Saat für eine andere Zukunft«.

Der Andrang ist groß, das Podium hochrangig besetzt. Ecuadors Regierung nutzt den UN-Gipfel zu nachhaltiger Entwicklung Rio+20, um für ihr Dschungel-statt-Öl-Projekt zu werben. Im artenreichen Yasuní-Nationalpark, der zum ecuadorianischen Amazonasgebiet gehört, will Präsident Rafael Correa 850 Millionen Barrel Öl im Boden lassen. Dafür soll die Weltgemeinschaft für die Hälfte der Einnahmen aufkommen - geschätzte 350 Millionen Dollar im Jahr.

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