Marcus Meier 30.06.2012 / Inland

NRW-LINKE sucht Neuanfang

Nach der Wahlschlappe wird der alte Vorstand beim Parteitag nicht wieder kandidieren

Beim Parteitag in Münster will die NRW-LINKE einen Neuanfang versuchen. Die bisherigen Landesvorsitzenden Hubertus Zdebel und Katharina Schwabedissen stellen sich nicht erneut zur Wahl. Um ihre Nachfolge bewerben sich sechs Kandidaten.

Die Bestandsaufnahme ist lapidar: »Die LINKE.NRW hat eine tiefe und schmerzliche Schlappe bei der Landtagswahl 2012 erlebt. Nur noch knapp 195 000 WählerInnen haben uns ihre Stimme gegeben, 241 000 weniger als vor zwei Jahren.« So steht es im Entwurf des Leitantrages, den der scheidende Vorstand sieben Wochen nach der Wahl an diesem Wochenende den Delegierten des Landesparteitages vorlegt. Die LINKE war am 13. Mai von 5,6 Prozent in 2010 auf 2,5 Prozent abgestürzt und aus dem Landtag des einwohnerstärksten Bundeslandes geflogen. Die Auswertung »dieser Schlappe« sei noch längst nicht abgeschlossen, heißt es im Leitantrag.

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