Matthias Biskupek 30.06.2012 / Kultur

Der Essayist im Dichterland

Werner Lierschs Entdeckungen in Brandenburg

Es gibt nicht viele deutschsprachige Autoren, die sich über Jahrzehnte hinweg immer wieder mit ihren Kollegen in allen Jahrhunderten beschäftigen und dabei den Spruch beherzigen: »Wer die Dichter will verstehen, muss in Dichters Lande gehen.«»

Vor 27 Jahren erschien im Greifenverlag ein gewichtiger Band »Dichters Ort«. Eher lexikalisch hatte Werner Liersch damals die DDR aufgelistet: Jeder (Ost)Berliner Stadtbezirk und jeder Ort von Ahrenshoop bis Zittau erhielt seinen Eintrag, man konnte die wichtigsten Personen in einem Verzeichnis finden: Goethe mit drei Dutzend Nennungen bis zu Maxie Wander mit einem längeren Brief aus Kleinmachnow von 1973. Später entdeckte Liersch die Sächsische Schweiz als »Das romantische Gebirge« oder erzählte »Geschichten aus dem Antiquariat«.

Vor acht Jahren erschien ein Band »Dichterland Brandenburg», der »Literarische Streifzüge zwischen Havel und Oder« essayistisch, also erzählend, flanierend, dokum...

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