Fluchtpunkt Ruhestand

NSU-Skandal: Verfassungsschutzpräsident Fromm zieht sich zurück

  • Von Markus Drescher und Christin Odoj
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Dem Skandal um die geschredderten Nazi-Akten folgt der Rückzug: Am Montag entsprach Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) dem Wunsch von Verfassungsschutzchef Heinz Fromm und schickt ihn vorzeitig in den Ruhestand.

Dass Verfassungsschützer kurz nach dem Auffliegen der »Zwickauer Terrorzelle« Akten vernichteten, die im Zusammenhang mit der Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) stehen, war dann wohl doch zu viel für Heinz Fromm, ab 31. Juli Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz im Ruhestand. Bisher jedenfalls hatte er den Angriffen auf sein Haus, dem im Fall der Nazi-Terroristen Versagen vorgeworfen wird, standgehalten.

Gestern bat Fromm dann Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich um die Versetzung in den vorzeitigen Ruhestand. Der kam der Bitte nach. Er respektiere die »persönliche Entscheidung« Fromms, so Friedrich. Fromm war zwölf Jahre lang der oberste Inlandsschlapphut.

Mit Fromms Rückzug befindet sich der Verfassungsschutz nun nicht nur in einer massiven Legitimationskrise, sondern braucht auch noch einen neuen Chef, der versuchen muss, den Laden i...

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