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Im Reparatur-Modus

Nach dem Wahldesaster will die NRW-CDU mit Armin Laschet neu beginnen - der Start war müde

  • Von Yuriko Wahl-Immel, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Polit-Veteran Armin Laschet will die CDU in Nordrhein-Westfalen aus der Misere steuern. Uneingeschränkten Rückhalt erhielt er dafür nicht. Die erhoffte Aufbruchstimmung und Geschlossenheit kam beim Parteitag am vergangenen Wochenende nicht so recht rüber.

Düsseldorf. Ein glanzvoller Neustart sieht anders aus. Armin Laschet hatte keine »Krönungsmesse« erwartet. Und tatsächlich fiel seine Wahl zum neuen Chef der nordrhein-westfälischen CDU im Krefelder »Königspalast« ernüchternd aus. 77,6 Prozent der 629 Delegierten sagten »Ja« zu dem 51-Jährigen, aber 120 wollten ihn nicht an der Spitze der gedemütigten Partei. Dass die CDU durch das Nichtmitzählen von Enthaltungen auf 80,3 Prozent kam, machte die Sache nicht viel besser.

Beim Sonderparteitag in Krefeld wollte der mitgliederstärkste CDU-Landesverband nach sieben Wochen Depression und Schock-Verarbeitung die Weichen für einen Neubeginn stellen und eine neue Führungsmannschaft bestimmen. Aber der Schwung und die erhoffte große Geschlossenheit blieben aus.

Doch kein Messias

»Mir war klar, es stehen hier nicht alle Leute auf dem Tisch und jubeln einer Messiasfigur zu«, sagte Laschet, der die Partei in einer ernsten Krise von Wahlver...


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