Olaf Standke 04.07.2012 / Ausland

Gipfel-Kritik im Europaparlament

Linke will konkreten Wachstumspakt / Seehofer droht mit Koalitionsbruch

Heftige Kritik an den Beschlüssen des jüngsten EU-Gipfels zur Eurorettung bestimmten die Debatte des Europaparlaments am Dienstag in Straßburg.

Die Fußballvergleiche gehen nicht nur Rebecca Harms, Ko-Vorsitzende der grünen Fraktion im EU-Parlament, auf die Nerven. Und doch wurden auch in der gestrigen Debatte in Anspielung auf die EM wieder ausgiebig Begriffe wie Sieg, Niederlage oder Teamgeist bemüht. Überraschenderweise erhielt am Ende EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso den meisten Beifall, als er alle Entscheidungsträger in der Union beschwor: Entweder löse man die Probleme zusammen und alle gewinnen, oder man werde gemeinsam untergehen. Denn zuvor gab es immer wieder Kritik an ihm, EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy und an den nationalen Regierungen: Für viele Abgeordnete erfolgt die Rettung der gemeinsamen Währung viel zu langsam, mit falschen Instrumenten und ohne ausreichende Mitwirkung des Parlaments.

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