Stefan Otto 04.07.2012 / Brandenburg

Betoncoup am Mauerpark

Heimlich beschließt das Bezirksamt einen Vertrag und diktiert damit die Bebauung

Der Frust sitzt tief bei den Bürgerinitiativen. »Schlimmer geht's nimmer«, schimpft Heiner Funken von der Stiftung Weltbürgerpark. Von einem »Überraschungsangriff« spricht Rainer Krüger, Mitglied bei den Freunden des Mauerparks. Seit 15 Jahren haben Initiativen dafür gestritten, dass die vollends übernutzte Grünfläche, die eher einer Festwiese denn einem Park gleicht, erweitert wird - und dass eine massive Parkrandbebauung abgewendet wird. Mit einer Hauruckaktion hat das Bezirksamt dieses Engagement im Kiez nun düpiert.

Umstritten war bereits der Dringlichkeitsantrag, den die SPD-Fraktion vor drei Wochen in die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Mitte einbrachte. Demnach sollte der Senat einen städtebaulichen Vertrag mit der CA-Immo als Eigentümerin des Erweiterungsareals von der Bernauer Straße bis zum Nordkreuz abschließen, die der Immobiliengesellschaft Baurecht für eine massive Bebauung nördlich des Gleimtunnels erlaubt. Die ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: