Gunnar Decker 05.07.2012 / Kultur

Glück im Unglück

Woody Allen: A Documentary

Vor einigen Jahren gab es bereits einen Film über Woody Allen. Da war aber nicht er die Hauptattraktion, sondern es waren seine Eltern. Fast hundert Jahre alt, schien es ihnen sichtlich unangenehm, so einen Sohn zu haben. Warum ist er denn auch nicht Apotheker geworden, als Kind schien er doch durchaus intelligent? Filme machen ist kein Beruf, nur Zeitverschwendung! Da Allen das Kind seiner Eltern ist, stimmt irgend etwas in ihm ihnen zu. Hat das alles überhaupt einen Wert?

Seine Schwester sagt, er sei einfach das falsche Kind für seine Eltern gewesen. Voll abwegiger Gedanken und abwegiger Träume, vor allem über den Tod - aber auch über Gott und Sex. Sein Witz hat etwas von einem ins 21. Jahrhundert ausgesetzten Arthur Schopenhauer, dessen geistreicher Pessimismus nur einer Minderheit zu (über)leben hilft, dieser allerdings sehr. Inzwischen sind mehrere Generationen aufgewachsen mit pointierten Sentenzen (Allens eigentliches Metier...

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