Wolf H. Wagner, Rom 05.07.2012 / Inland

Heißes Date unterm Rettungsschirm

Merkel und Monti ringen in Rom um Durchsetzung ihrer Interessen

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist am Mittwoch in Rom mit dem italienischen Ministerpräsidenten Mario Monti zusammengetroffen. Die Begegnung stand unter dem Eindruck des Brüsseler Krisengipfels vergangene Woche, bei dem Monti wesentliche Interessen Italiens gegen deutschen Widerstand durchgesetzt hatte.

Es waren nicht nur die Außentemperaturen - 35 Grad bei wolkenlosem Himmel -, die das Treffen der deutschen Kanzlerin mit dem amtierenden Chef der technischen Regierung in Rom zu einer heißen Begegnung werden ließen. Das Spitzengespräch zwischen Merkel und Monti, bereits das dritte innerhalb der vergangenen zwei Wochen, fand in der heißen Phase der Eurokrise statt. Auf dem Gipfel in Brüssel hatte Monti gemeinsam mit seinen Kollegen aus Spanien und Frankreich das Zugeständnis ausgehandelt, dass angeschlagene Banken auch ohne Regierungsvermittlung Hilfe vom Rettungsschirm ESM beziehen könnten. Die Kanzlerin hatte unter Widerstand zugestimmt, aber konkreten Verhandlungsbedarf über die Modalitäten angemeldet. Dies sollte nun Gegenstand der Gespräche im römischen Palazzo Madama, dem Amtssitz Montis, sein.

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