Andreas Knobloch 06.07.2012 / Ausland

Sechzig Euro für eine Stimme?

In Mexiko wird die Präsidentenwahl weitgehend neu ausgezählt

Die Gespenster sind wieder da. Nicht nur das der Rückkehr der alten Staatspartei PRI zur Macht, auch jenes des Nachwahlkonflikts von 2006. Mexiko könnten erneut politisch unruhige Wochen bevorstehen.

Am Mittwoch erklärte Mexikos Wahlbehörde IFE, 54,5 Prozent der Stimmen der Präsidentschaftswahl vom vergangenen Sonntag müssten neu ausgezählt werden. Betroffen sind all jene Wahlbezirke, in denen der Unterschied zwischen Erst- und Zweitplatziertem geringer als ein Prozentpunkt war. Das Ergebnis wird auch in Bezirken überprüft, in denen es mehr ungültige Stimmen gab als solche, die den Erst- vom Zweitplatzierten trennen. Zudem sollen gut 60 Prozent der Stimmen der Senats- und Kongresswahlen neu ausgezählt werden.

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