Ralf Klingsieck, Paris 09.07.2012 / Ausland

Große Versöhnung in Reims

Merkel und Hollande beim Jubiläumsauftakt der deutsch-französischen Beziehungen

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident François Hollande erinnerten am Sonntag mit einem Festakt im französischen Reims an das Treffen ihrer Vorgänger Konrad Adenauer und Charles de Gaulle vor 50 Jahren, mit dem die deutsch-französische Freundschaft begann. Unterdessen wurden in der Nähe über 50 deutsche Kriegsgräber geschändet.

Am 8. Juli 1962 zelebrierten Präsident Charles de Gaulle und Bundeskanzler Konrad Adenauer mit einer Messe in der im Ersten Weltkrieg schwer beschädigten Kathedrale von Reims die Aussöhnung zwischen Frankreich und Deutschland. Auf den Tag genau 50 Jahre später gedachten am Sonntag ihre Amtsnachfolger François Hollande und Angela Merkel am historischen Ort mit einem betont weltlichen Festakt dieser denkwürdigen »Versöhnungsmesse«. Dabei wurden auch sechs neue Kirchenfenster des deutschen Künstlers Imi Knoebel eingeweiht, die jene Mosaike ersetzen, die 1914 durch deutsche Kanonen zerstört wurden.

Merkel und Hollande gaben sich betont versöhnlich und unterstrichen den Wert der deutsch-französischen Freundschaft, auch für die europäische Einheit. Die Herausforderungen der Eurokrise wolle man gemeinsam und im Schulterschluss mit den anderen europäischen Ländern meistern.

Überschattet wurde die Zere...

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