Protest an Bord

Menschenrechtsaktivisten demonstrieren auf dem Mittelmeer gegen die Abschottung der Europäischen Union zu Afrika

  • Von Matthias Heintze
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Aktivisten des internationalen Bündnisses »Boats 4 People« wollen mit einer Schifffahrt von Italien nach Tunesien und Besuchen in Flüchtlingslagern auf die Gefahren für Menschen aufmerksam machen, die versuchen, auf dem Seeweg von Afrika nach Europa zu gelangen.

Was tun, wenn der Kapitän die Küstenwache ruft? Würde er eine Demonstration gegen das europäische Grenzregime an Bord einer Fähre zwischen Sizilien und Tunesien mitten im Einsatzgebiet der EU-Grenzschutzagentur Frontex dulden? Es war wohl die erste Aktion dieser Art, als am Sonnabend Aktivisten auf dem Mittelmeer daran erinnerten, dass im vergangenen Jahr fast 2000 Menschen bei der Flucht nach Europa ertranken.

In der vergangenen Woche waren die Vertreter und Sympathisanten von Flüchtlings- und Migrantenorganisationen aus Italien, Deutschland, Frankreich, Österreich, den Niederlanden, Mali, Libyen und Niger zunächst im italienischen Cecina nahe Livorno zusammengekommen. Der Name ihrer transnationalen Protesttour: »Boats 4 People« (B4P). »Die EU hatte auf den Arabischen Frühling vor allem eine Antwort: Abschottung«, sagt Christoph Arndt aus Berlin, der B4P mitorganisiert hat. Eilig seien Grenzschutzabkommen mit den neuen Regierungen ...

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