Betriebsrat erst mal ausgebremst

Volkssolidarität Sachsen-Anhalt ruft Gericht an

  • Von Hendrik Lasch, Schönebeck
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Bei der Volkssolidarität Schönebeck haben Mitarbeiter einen Betriebsrat gegründet. Das hätten sie nicht gedurft, meint man beim sachsen-anhaltischen Landesverband. Nun muss das Arbeitsgericht entscheiden.

»Miteinander - Füreinander« lautet das Motto der Volkssolidarität, das auch auf der Internetseite des Landesverbandes Sachsen-Anhalt zu lesen ist. Die Mitarbeiter des in Schönebeck ansässigen Regionalverbandes Elbe/Saale nahmen die Devise ernst: Sie wählten Ende Mai einen Betriebsrat. Das Gremium soll die Interessen der 124 Beschäftigten besser durchsetzen können. An der Wahl hätten sich 60 Prozent der Belegschaft beteiligt, freut man sich bei der Gewerkschaft ver.di.

Kaum ins Leben gerufen, ist das Gremium nun aber ein Fall für das Arbeitsgericht geworden. Beim Landesverband hält man die Gründung für nicht rechtmäßig. Der Regionalverband in Schönebeck sei »keine eigenständige Betriebsstätte«, sagt der stellvertretende Vorsitzende Michael Bremer. Der Landesverband ist ein eingetragener Verein, der sich in elf regionale Vertretungen gliedert. Die Gründung einer Mitarbeitervertretung nur für eine Region sei nicht zulässig gewesen, sag...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 520 Wörter (3536 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.