Hans-Gerd Öfinger, Wiesbaden 12.07.2012 / Politik

Grau statt blond

Hessens CDU-Regierungschef Bouffier macht derzeit keine gute Figur - die SPD sieht Chancen

Hessens Landtag wurde zuletzt am 18. Januar 2009 gewählt. Zwar steht der genaue Termin für den nächsten Urnengang noch nicht fest, doch die fünfjährige Legislaturperiode neigt sich ihrem Ende zu. Die Parteien stellen sich auf einen Urnengang im November 2013 ein. Für CDU-Ministerpräsident Volker Bouffier sind die Zeichen derzeit eher ungünstig.

Gut 16 Monate vor der nächsten Landtagswahl machen sich SPD und Grüne im Sechs-Millionen-Land Hessen Hoffnung auf eine Ablösung der regierenden CDU-FDP-Koalition. Diese Erwartungen gründen sich auf Umfragen und Stimmungen im Land - und auf Schwächezeichen des seit zwei Jahren amtierenden Kabinetts unter Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). Zusammen mit Niedersachsen, Bayern und Sachsen ist Hessen derzeit eines der wenigen Bundeslander, die noch von einer bürgerlichen Mehrheit aus Union und FDP regiert werden.

Unter Bouffiers Vorgänger Roland Koch, der 2010 aus freien Stücken aus der Wiesbadener Staatskanzlei ausschied und inzwischen Chef des Mannheimer Baukonzerns Bilfinger Berger ist, war die Union bei den Wahlen im Januar 2008 um zwölf Prozent abgestürzt. Bei den vorgezogenen Neuwahlen Anfang 2009 konnten sich die Christdemokraten nur mit Hilfe einer erstarkten FDP an der Regierung halten.

Skandale und Turbo-Abitur

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