Schuldenbremsspuren

Baden-Württemberg will knapp 12 000 Lehrerstellen streichen

  • Von Marian Krüger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Schon die deutsche Schuldenbremse hinterlässt zum Teil gravierende Spuren in den Landeshaushalten. Der Fiskalpakt wird diese Situation noch verschärfen.

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) verkündete am Montag eines der größten Personalabbauprogramme in der Geschichte des Bundeslandes: 11 600 Lehrerstellen sollen bis 2020 wegfallen. Nur so könne sein Land die deutsche Schuldenbremse einhalten.

Für die Lehrergewerkschaft GEW bedeutet diese Entscheidung das »Aus für wohnortnahe Schulen«. Denn bei einem »Stellenabbau in diesem Ausmaß« könnten viele kleine Schuldstandorte in dem süddeutschen Flächenland nicht mehr erhalten werden. »Das sei eine Bankrotterklärung zu Lasten der Jüngsten im Lande«, schimpft die GEW-Landesvorsitzende Doro Moritz.

Der am gleichen Tag verkündete Haushaltsplan der rot-roten Landesregierung Brandenburgs sieht dagegen vor, dass ursprünglich geplante Stellenkürzungen bei der Polizei teilweise zurückgenommen und die Neueinstellungen bei den Lehrern erweitert werden.

Bislang gibt es also auch unter den Bedingungen der deutschen...

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