Christina Matte 14.07.2012 / Kultur

Ein Dorsch spielt Theater

Puppenspieler Karl Huck lebt auf Hiddensee mörderische Gelüste aus

Vor der Vorstellung

Mehrmals am Tag spucken die Fähren im Hafen von Vitte ihre Fracht aus - Tagestouristen und Feriengäste. Kremser sammeln diejenigen ein, die unter ihrem Gepäck ächzen, um sie zu ihren Quartieren zu bringen. Anhaltendes Hufgetrappel, das sich beschleunigt, wenn die Pferde die leichte Steigung den Deich hinauf nehmen, zurück bleiben dampfende Exkremente.

Wer immer nach Vitte kommt, passiert das Gebäude der Seebühne. Klein und weiß und unscheinbar. Wahrscheinlich fällt es ihm jetzt noch nicht auf - erst mal das gemietete Ferienhaus oder das Zimmer in Augenschein nehmen, den Koffer abstellen, sich erfrischen. Dann Bekanntschaft mit Vitte schließen oder die alte Bekanntschaft erneuern. Wer erneuert, erinnert sich: Die Seebühne Hiddensee ist ein kulturelles Kleinod der Insel. Wer Neuling ist, wird es als solches entdecken.

An diesem Abend, mit dem sich der Juni neigt, wird das Theater »Chimära« geben. Eine Adaption der Novelle »D...

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