Unverzichtbar für die Energiewende?

Ganz im Gegenteil: Die vier geplanten »Stromautobahnen« behindern den Umstieg auf Erneuerbare

  • Von Marcus Meier
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Sind die vier geplanten »Stromautobahnen« wirklich essentiell für die Energiewende? Und wenn ja: Für wessen Energiewende? Die geplanten Netze zementieren die alten, konzernbasierten und zentralistischen Strukturen, sagen Umweltverbände und kritische Wissenschaftler. Aktuell entzündet sich der Konflikt am jüngst vorgestellten Netzentwicklungsplan.


Das Tempo des Stromnetzausbaus sei entscheidend für Tempo und Erfolg der Energiewende, argumentieren die Stromnetzbetreiber. Die Unternehmen 50Hertz, Amprion, Tennet und TransnetBW planen insbesondere vier große »Stromautobahnen« mit einer Gesamtlänge von knapp 4000 Kilometern. Starten sollen die Trassen im hohen Norden, in Niedersachsen und Schleswigs-Holstein sowie Sachsen-Anhalt, und dann gen Süden führen nach Knotenpunkten Bayern, Hessen, Baden-Württemberg, von wo der Strom weiter verteilt wird; kurzum: Von dort, wo der Wind ordentlich tobt und Turbinen antreibt nach dahin, wo er verbraucht wird, in den industriellen Zentren des Südens.


Das klingt auf den ersten Blick alles plausibel – und schlagzeilenträchtig kritisiert wird allenfalls der lahmende Ausbau der Netze. So warnt die Bundesnetzagentur schon vor drohenden Stromausfällen. Also: Her mit den »

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