Karin Leukefeld, Damaskus 16.07.2012 / Ausland

»Einsatz schwerer Waffen«

Kofi Annan wirft Damaskus Bruch des Sechs-Punkte-Plans vor

Der Angriff in der Kleinstadt Treimsa hat nach Einschätzung der UN-Beobachter gezielt syrischen Aufständischen und Oppositionellen gegolten. Die syrische Regierung wies den Vorwurf zurück, dort Panzer, Artillerie und Helikopter eingesetzt zu haben.

Der UN-Sicherheitsrat entscheidet am 18. Juli über die Fortsetzung der UN-Mission in Syrien (UNSMIS). Ein Team der UNSMIS hatte am Samstag den Ort Treimsa, 25 Kilometer nördlich von Hama, aufgesucht, um herauszufinden, ob es dort ein Massaker gegeben hat. Vertreter der syrischen Auslandsopposition und Aktivisten hatten am Freitag behauptet, mehr als 200 Menschen seien in dem Dorf von syrischen Regierungstruppen ermordet worden.

Die UN-Beobachter erklärten am Samstagabend nach einer ersten Inaugenscheinnahme des Ortes, dass bei dem Angriff »offenbar bestimmte Gruppen und Häuser angegriffen« worden seien, die Opfer seien »vor allem Deserteure und Aktivisten«. Eine Schule sei abgebrannt, verschiedene »beschädigte Häuser zeigten im Inneren Feuerschäden«. Bei dem Ang...

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