Andreas Knobloch 19.07.2012 / Wirtschaft und Umwelt

Drogendollars per Flugzeug aufs Bankkonto

US-Senatsbericht: Größte europäische Bank soll tief in Geldwäschegeschäfte verstrickt sein

Gegen die britische Großbank HSBC werden schwere Vorwürfe erhoben: Mit ihren Geschäften soll sie Drogenhandel und sogar Terrorismus ermöglicht haben.

Die Komplizenschaft zwischen Banken und Kriminellen hat in Mexiko eine lange Geschichte. Wobei die Kriminellen meist Anzug tragen. Raúl Salinas de Gortari zum Beispiel, Bruder des Ex-Präsidenten Carlos Salinas de Gortari, transferierte in den 1980ern und 1990ern über die Konten von US-Geldinstituten heimlich Millionen in die Schweiz. Salinas’ Frau soll die Schecks persönlich zur Bank getragen zu haben. Die Mitarbeiter stellten keine Fragen, obwohl es bereits Gerüchte gab, dass Salinas Verbindungen zu Drogenkartellen unterhielt, später war er sogar angeklagt, Drahtzieher eines Mordes zu sein. Vom Mordvorwurf wurde Salinas freigesprochen; Untersuchungen wegen Geldwäsche, unrechtmäßiger Bereicherung oder Korruption wurden eingestellt.

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