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Zukunftspläne nach der Insolvenz

Neckermann-Betriebsräte und Gewerkschafter hoffen auf Umsetzung ihres Alternativkonzepts

  • Von Hans-Gerd Öfinger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Auch nach Einleitung des Insolvenzverfahrens für das angeschlagene Frankfurter Großversandhaus Neckermann sieht die Gewerkschaft ver.di noch Zukunftschancen für die Firma und ihre über 2500 Beschäftigten im In- und Ausland.

Die Verhandlungen über einen Sozialplan für rund 1500 vom Arbeitsplatzabbau betroffene Neckermann-Beschäftigte - vor allem im Bereich Logistik - waren Mitte vergangener Woche nach Augenzeugenberichten »auf der Zielgeraden« gescheitert. Demnach habe die Geschäftsleitung mündliche Zusagen für ein neues Geschäftsmodell gegeben. Sie sei aber in letzter Sekunde von der Konzernzentrale des Eigentümers Star Capital Partners zurückgepfiffen und regelrecht vorgeführt worden, so ein Insider gegenüber »nd«.

Noch am Mittwoch hatte das Amtsgericht Frankfurt am Main das Insolvenzverfahren eröffnet und als vorläufige Verwalter die Frankfurter Rechtsanwälte Michael Frege und Joachim Kühne eingesetzt. Am Freitag unterrichteten beide dem Vernehmen nach die Beschäftigten in der Frankfurter Unternehmenszentrale und den Aufsichtsrat über den aktuellen Stand. Mit seinen Plänen, die Logistiksparte und das eigene Textilsortiment sowie die Printwerbung per...


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