Erik Eggers, London 24.07.2012 / Sport

Logische Exzesse im Sündenpfuhl

London 2012 - Teil sechs der nd-Serie: Sex gab es während der Spiele im Olympischen Dorf schon immer

Als Ryan Lochte 2008 zu den Olympischen Spielen nach Peking reiste, war er liiert. »Ein großer Fehler«, sagt der amerikanische Rückenschwimmer, der in China dreimal mit Gold dekoriert wurde. Diesmal, in London, ist alles anders. »Jetzt bin ich Single. Deswegen sollte London wirklich gut werden. Ich bin sehr aufgeregt.« Im olympischen Dorf, wo die rund 10 000 Athleten wohnen, gebe es schließlich sehr viel Sex. Etwa 70 bis 75 Prozent der Sportler, schätzt Lochte, würden sich nicht nur um den Sport kümmern bei den Olympischen Spielen. »Hey, manchmal musst Du tun, was zu tun ist.«

Lochte ist nicht der einzige prominente Sportler, der dem Magazin des US-Sportsenders ESPN nun anvertraut hat, was läuft in dieser Athletenenklave, in der es förmlich riecht nach Testosteron und in dem nun in London angeblich 150 000 Kondome verteilt werden sollen. Laut Torfrau Hope Solo, die 2008 mit den US-Fußballerinnen in Peking olympisches Gold gewann, i...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: