Martin Meier 26.07.2012 / Literatur

Legenden, Lügen, Mythen, Klischees

Rüdiger Wenzke beschreibt den Militärstrafvollzug in der DDR

Wachturm und Mauer des ehemaligen NVA-Gefängnisses in Schwedt

Wohl jeder ehemalige Angehörige der »bewaffneten Organe« der DDR kennt Geschichten, Gerüchte, Anekdoten über die Militärstrafanstalt Schwedt. Selbst noch ein Kind, hörte ich von Menschen, die im »Militärknast« einsaßen. Nie würden sie auch nur ein Wort über ihre schwere Zeit dort reden, sagte man mir. Dies ist nunmehr viele Jahre her. Und doch, aller Geheimniskrämerei zum Trotze, die ansonsten rasch ruhmheischende Schreiber auf den Plan ruft, blieb der Militärstrafvollzug in Schwedt ein Desiderat der DDR-Geschichtsschreibung. Bis jetzt. Rüdiger Wenzke, früherer Mitarbeiter des Militärgeschichtlichen Instituts der DDR und nun Historiker am Militärgeschichtlichen Forschungsamt in Potsdam, widmet sich dem 1968 entstandenen Militärgefängnis der DDR in der von ihm gewohnten akribisch-recherchierten, gut lesbaren Art.

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