Andreas Fritsche 26.07.2012 / Berlin / Brandenburg

Scherben bringen Nazis kein Glück

Die LINKE lässt sich durch Anschläge aus Calau und anderen Orten nicht vergraulen

Die Stadt Calau (Oberspreewald-Lausitz) ist bekannt als Namensgeberin derber Witze: der Kalauer. Was sich dort seit mehr als einem Jahr abspielt, ist jedoch keineswegs spaßig. Die LINKE muss alle paar Monate die beiden Fensterscheiben ihres Bürgerbüros in der Töpferstraße ersetzen, weil das Glas eingeschlagen wird.

Angefangen habe es in der Nacht zum 2. Mai vergangenen Jahres, erinnert sich der Kreisvorsitzende Mario Dannenberg. Gestern sind wieder einmal neue Scheiben mit Sicherheitsglas eingesetzt worden. Das trifft die Partei empfindlich. Für beide Fenster zusammen koste dies jeweils 500 Euro, berichtet Danneberg, der in Calau einen Zooladen betreibt.

Anfangs habe die Polizei beschwichtigt: Man müsse erst einmal ermitteln, ob die Tat überhaupt einen politischen Hintergrund habe. Dannenberg machte sich zunächst selbst nicht so große Sorgen. Doch inzwischen besteht für ihn kaum noch ein Zweifel, dass es sich um einen oder mehrer...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: