Oliver Händler 27.07.2012 / Sport

Hinterm Elektrozaun die ganze Welt

17 000 Athleten und Betreuer bewohnen für drei Wochen das Olympische Dorf. Ein Rundgang

Für die Sportler ist das Herz der Spiele nicht das Olympiastadion, sondern die Mensa im Athletendorf. Besucher bekommen zu dem hermetisch abgeriegelten Gelände nur in Ausnahmefällen Zutritt, Journalisten so gut wie gar nicht. »nd« durfte einen Blick hinter den fünf Meter hohen Zaun werfen, dessen oberer Teil unter Strom steht.

Ein bisschen folkloristischer Rummel um die eigene Nation: Athleten aus Burundi feiern in Trachten vor den Ringen im Olympischen Dorf.

Wer die Wasserspringer im Olympischen Dorf besucht, sieht erst mal Fußball: Kommt man durch die Eingangstür, fällt der Blick sofort auf einen großen Flachbildfernseher, an dem Stephan Feck gerade ein Fußball-Videospiel ausprobiert. FC Barcelona gegen Borussia Dortmund, es steht 2:2. Wasserspringer Feck fläzt mit einem Controller in der Hand auf einem von vier grünen Sitzsäcken. Eine blaue Couch steht an der gegenüberliegenden Wand, dazwischen ist noch Platz für die mobile Massagebank des Physiotherapeuten, auf der Fecks Mannschaftskamerad Patrick Hausding sich gerade die Beine durchkneten lässt. Zwei Türen zu Doppelzimmern, zwei weitere gehen vom angrenzenden Flur ab. In jedem Schlafzimmer stehen zwei Betten, zwei Schränke, zwei Stühle. Dazu zwei Bäder und ein Balkon. Was will der Sportler mehr?

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: