Dreckecke und Spiegelbild

Joe Bausch gewährt als Gefängnisarzt Einblicke in eine geschlossene Welt

  • Von Michael Sollorz
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Mittlerweile ist man gewöhnt, diverse Berufserfahrungen als Zweitverwertung zwischen Buchdeckeln auftauchen zu sehen, besonders erfolgreich von Akteuren aus der Dunkelzone des Verbrechens. Musterbeispiele sind Kriminalpsychologe Thomas Müller mit seinen reißerischen Bestie-Titeln oder Rechtsanwalt Ferdinand von Schirach, dessen immerhin knackig servierte Kriminalfälle vielfach verkauft und verfilmt werden. Nun schreibt also auch ein gewisser Joe Bausch. Auf dem Umschlag ein gutes, seit Jahren vertrautes Gesicht, der TV-Pathologe aus dem Kölner »Tatort«. Zum Glück behandelt der Autor aber nicht seine Mimen-Karriere, sondern nimmt uns mit an seinen anderen Arbeitsplatz - hinter Gittern.

Seit über 25 Jahren ist der Bauernsohn Bausch Gefängnisarzt, in Werl im nördlichen Sauerland, in einem alten Gemäuer, Baujahr 1906. Sein sachlicher Bericht führt uns durch Knastalltag mit seinen Tagesabläufen, Sicherheitsvorschriften, geschriebenen un...

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