Irina Wolkowa, Moskau 30.07.2012 / Ausland

Prozess vorm Chamowniki-Gericht

Drei Frauen müssen sich in Moskau wegen »Anstiftung zu religiösem Hass« verantworten

Nach knapp fünf Monaten Untersuchungshaft beginnt heute der Prozess gegen drei Frauen der feministischen Punkband Pussy Riot. Wegen ihres »Punk-Gebets« in der Moskauer Christi-Erlöser-Kirche drohen den Frauen bis zu sieben Jahre Straflager. Menschenrechtler kritisieren den Prozess als Justizskandal.

Ausgerechnet im Moskauer Chamowniki-Gericht, wo gegen den ehemaligen Ölmagnaten und Jukos-Chef Michail Chodorkowski ein aus Sicht der Opposition politisch motiviertes Urteil wegen Diebstahls von Rohöl und Geldwäsche erging, beginnt heute ein ähnlich spektakulärer Prozess: Drei junge Frauen - Mitglieder der feministischen Punk-Gruppe Pussy Riot - müssen sich wegen Anstiftung zu religiösem Hass verantworten. Ein Vergehen, das mit bis zu sieben Jahren Haft geahndet werden kann.

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