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Keine Freude am Großprojekt

Bürger misstrauen Politik wie Medien, wenn es um neue Vorhaben geht

  • Von Harald Lachmann
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Große kommunale Vorhaben und Infrastrukturprojekte treffen immer stärker auf das Misstrauen der Bürger. Die Akzeptanz dafür schwindet zusehends. Neben der Politik gelten dem »Wutbürger« auch die Medien als unglaubwürdig, wie eine aktuelle Studie aus Leipzig belegt.

Misstrauen allerorten! Wer heute politische oder wirtschaftliche Vorhaben von öffentlicher Bedeutung auf den Weg bringen will, erlebt vor allem eins: Akzeptanznöte. War das bei Stuttgart 21 noch ein vor allem gefühltes Phänomen, lässt sich das nun auch demoskopisch belegen. Demnach bewertet nicht einmal mehr jeder Dritte das Agieren von Bundes- und Landespolitik als »glaubwürdig«, sofern dies im Kontext mit umstrittenen Projekten vor der eigenen Haustür steht. Selbst Kommunalpolitikern vertrauen dann nur noch 38 Prozent.

Die Leipziger Unternehmensberatung Hitschfeld befragte gemeinsam mit der ebenfalls in Leipzig ansässigen omniphon Gesellschaft für Dialogmarketing und Marktforschung bundesweit Bürger. Dabei zeigte sich, dass es für die meisten auch keine Rolle spielt, ob ein Infrastrukturvorhaben durch parlamentarische Gremien bereits rechtskonform abgenickt ist. Egal, ob neue Autopisten, Flugplatzerweiterungen, die Privatisierung ...


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