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Neuer Staatsvertrag

Jüdische Gemeinden erhalten höhere Zuschüsse

Schwerin (dpa/nd). Die jährlichen Landeszuschüsse Mecklenburg-Vorpommerns an die jüdischen Gemeinden erhöhen sich von derzeit 355 000 Euro auf 400 000 Euro im Jahr 2016. Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU) und Vertreter jüdischer Gemeinden unterzeichneten die entsprechende Vereinbarung am Montag in Schwerin. Die jüdischen Gemeinden erbringen einen wesentlichen Anteil zur Integration ihrer Mitglieder in die Gesellschaft und bereicherten das kulturelle und spirituelle Leben, sagte Justizministerin Kuder.

Der Vorsitzende des jüdischen Landesverbands, Igor Jesernitzki, sagte, in den letzten fünf Jahren sei unter anderem mit dem Neubau der Synagoge in Schwerin viel erreicht worden. Der Staatsvertrag und die finanzielle Unterstützung gebe den Gemeinden die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln.

Eine der anstehenden Aufgaben ist laut Jesernitzki die Sanierung des ehemaligen Rabbinerhauses in Schwerin. »Wir hoffen, es mit Ihrer Hilfe vor dem Verfall zu bewahren«, sagte er an Justizministerin Kuder gewandt. Insgesamt würden mehr als 400 000 Euro benötigt.

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