Aleppo bleibt umkämpft

Medwedjew: Unsere Position und die der USA sind nicht so weit auseinander

  • Von Roland Etzel
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Berichte über die Kämpfe zwischen Aufständischen und Regierungstruppen sind widersprüchlich. Klar ist: Hunderttausende Menschen sind aus der Stadt geflohen. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon berichtete in New York, ein Konvoi von UN-Beobachtern sei am Sonntag von Panzern der syrischen Armee angegriffen worden.

Der von der syrischen Regierung martialisch als »Mutter aller Schlachten« angekündigte Kampf um Aleppo ist bis jetzt offensichtlich nicht entschieden. Die Rebellen habe sich in zahlreichen Vierteln verschanzt, und den Regierungstruppen nützt ihre technische und zahlenmäßige Überlegenheit zunächst wenig dabei, sie von dort zu vertreiben. Die Streitkräfte rücken mit ihren Panzern nur allmählich vor. Am Montag sollen sie den Bezirk Salahuddin, den bislang die Rebellen als von ihnen gehalten reklamierten, unter Kontrolle gebracht haben. »Salahuddin wurde vollständig zurückgewonnen«, zitierte das syrische Fernsehen einen Offizier.

Die Rebellen bestritten das gestern. Die Armee, so einer ihrer Anführer telefonisch gegenüber AFP, sei »nicht einen Meter« vorgerückt. Darüber hinaus habe man bereits vier Panzer zerstört. ...


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