Grün-rote Kosmetik

Enttäuschung bei Freien Radios im Südwesten

  • Von Niels Wätzel, Freiburg
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Ein neuer Gesetzesentwurf der grün-roten Regierung soll die Freien Radios in Baden-Württemberg besserstellen. Doch die Sender sehen darin nur Kosmetik.

In mancher Hinsicht ist man sich einig. »Gerade die Freien Radios erfüllen mit ihren auf Partizipation ausgerichteten Programmen eine wichtige Aufgabe für eine vielfältige kulturelle Hörfunklandschaft und leisteten damit einen wichtigen Beitrag für eine aktive Bürgergesellschaft«, lässt sich die Grünen-Politikerin Silke Krebs, Ministerin im Stuttgarter Staatsministerium, in einer Pressemitteilung zitieren.

Kein Geld aus der Werbung

Tatsächlich erfüllen die neun Freien Radios in Baden-Württemberg wichtige gesellschaftliche Aufgaben. Sie ermöglichen Jugendlichen, Arbeitslosen und Migranten Zugang zum Radio, bilden aus und behandeln strittige Themen - von der Umwelt- bis zur Flüchtlingspolitik. Dabei dürfen Freie Radios als nicht-kommerzielle Rundfunkanbieter keine Werbung senden - und wollen das auch nicht. Das führt jedoch dazu, dass sie auf andere Finanzquellen angewiesen sind.

Mit der Abwahl der CDU-Regierung in Stuttgart verba...

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