Tom Strohschneider 02.08.2012 / Inland

„Vieles, was sympathisch ist"

Linken-Vorsitzende Kipping und Piraten-Chef Schlömer diskutieren in Berlin / Livestream hier ab 19 Uhr

Am Donnerstagabend treffen Katja Kipping und Bernd Schlömer in Berlin aufeinander – zu einer öffentlichen Diskussion zweier Parteivorsitzender darüber, was LINKE und Piraten eint und was sie trennt. Das Gespräch im Pfefferwerk, das von Freitag-Herausgeber Jakob Augstein moderiert wird, ist hier auf www.neues-deutschland.de ab 19 Uhr im Livestream zu sehen.Kipping hat vorab in der Leipziger Volkszeitung schon einmal auf einen Unterschied hingewiesen: „Wer keine höheren Reichensteuern will, kann keinen Politikwechsel finanzieren." Den Piraten von heute fehle das freibeuterische Gen ihrer historischen Vorläufer, so die LINKE-Chefin, die bei den Piraten allerdings trotzdem „vieles, was sympathisch ist" erkennt – etwa die Forderung nach einem kostenlosen Nahverkehr oder für mehr direkte Demokratie. Das seien auch Ziele der Linken, sagte sie der Zeitung. Das Problem der Piraten sei aber, dass sie zu vielen Themen keine Antworten hätten, weil sie wichtige Fragen gar nicht stellten. „Für uns gilt die Formel: ohne Verteilungsfrage keine soziale Gerechtigkeit."Das ist das eine. Das andere ist: In der Wählergunst rangieren die Piraten trotzdem vor der Linkspartei. Der Abstand hat sich inzwischen zwar wieder ein wenig verringert – an einer ernsthaften Auseinandersetzung mit der neuen Partei kommt die LINKE aber längst nicht mehr vorbei.

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