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Schönheit für das Kollektiv

Die Kommunale Galerie zeigt an 50 Exponaten Produktgestaltung aus der DDR

  • Von Volkmar Draeger
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die DDR nur noch als Museumsgegenstand: Fast hat man sich daran gewöhnt. Eine Ausstellung in der Kommunalen Galerie zeigt an 50 Objekten, was Produktgestaltung in der untergegangenen Republik geleistet hat, ob Avantgarde, wenig kunstfreudigen Funktionären und/oder begrenzten Materialkapazitäten zum Trotz. »Schönheit des Kollektiven« haben die zwei Kuratoren vom Verein form:ddr ihre Schau genannt, meinen damit den auf Massenkonsum abgestellten, trotzdem bisweilen formvollen Entwurf. Verblüfft findet man als Besucher in den Vitrinen, was man täglich noch immer benutzt, über dem permanenten Gebrauch aber kaum mehr als kunstgestaltet wahrnimmt. Insofern bewirkt die Zusammenschau eine Neubesinnung aus dem Abstand und ist zugleich Ehrenrettung eines Standes, der es unter den Mangelbedingungen eines Staates im Wettkampf der Systeme nicht eben leicht hatte. Wie sehr die Formgestalter der DDR wollten, aber nicht durften, hatte sich über das Aut...


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