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»Regierungswechsel allein ändern nichts«

Attac Frankreich will gegenüber Präsident Hollande als starke soziale Bewegung auftreten

Aurélie Trouvé ist Kopräsidentin von Attac Frankreich. Über die Bedeutung des Politikwechsels in ihrem Heimatland für die sozialen Bewegungen sprach Stephan Lindner mit der 32-jährigen Ökonomin und Hochschuldozentin.

nd: Frankreich hat mit François Hollande einen neuen Präsidenten - nur ein neuer Name oder auch eine gute Nachricht für die sozialen Bewegungen?
Trouvé: Dass Nicolas Sarkozy weg ist, ist natürlich gut. Wir sind aber trotzdem sehr besorgt, dass Hollande dieselbe Politik betreiben könnte wie seine europäischen Kollegen Giorgos Papandreou, José Luis Rodriguez Zapatero und José Socrates zuvor in ihren Ländern. Hollande will zum Beispiel auch den Fiskalpakt unterzeichnen. Er will ihn nur um einige Maßnahmen für Wachstum ergänzen. Dabei sagt er nicht einmal, was für ein Wachstum er will. Wird es eins auf Kosten der Natur und der Beschäftigten sein? Zudem lässt uns die Summe dieses Wachstumspakets aufhorchen. Es geht formal um 120 Milliarden Euro - eine Mogelpackung. Denn die Hälfte davon war schon im Rahmen der EU-Regionalpolitik fest eingeplant. 60 Milliarden Euro zusätzlich sind angesichts der Austeritätspolitik und des Bedarfs an sozialen ...


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