Andreas Knudsen 03.08.2012 / Wirtschaft und Umwelt

Atomares Prestigeprojekt für den St. Nimmerleinstag

Das neue finnische AKW Olkiluoto 3 kann laut dem Bauherrn frühestens nach 2014 in Betrieb gehen

Der Bau des weltgrößten Atomkraftwerks am Standort Olkiluoto in Finnland wird von erneuten Verzögerungen überschattet.

Es ist bereits eine Dekade her, als Europas Atomindustrie jubeln konnte: Die finnische Regierung beschloss im Jahr 2002 den Bau eines fünften Reaktors. Erstmals seit rund zehn Jahren entschied sich damit ein westliches Land für den Neubau eines AKW. Die Atomlobby hoffte auf eine Signalwirkung und eine Renaissance der Atomkraft in Europa. Den Zuschlag bekam das französisch-deutsche Konsortium Areva-Siemens, das hier den ersten Meiler einer neuen AKW-Generation errichten wollte: des Europäischen Druckwasserreaktors, EPR. Der Bauherr, der private finnische Energieversorger TVO, vereinbarte mit dem Konsortium einen Festpreis von drei Milliarden Euro. 2009 sollte Olkiluoto 3 als weltgrößter Atommeiler mit 1600 Megawatt Leistung in Betrieb gehen.

Mittlerweile sind zwar die Gebäude errichtet, sind der Reaktor, Druckanlagen und Dampfgeneratoren installiert, doch es hakt bei vielen Feinarbeiten. Areva-Siemens und TVO mussten über die Jahre ...

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