Karin Leukefeld, Damaskus 03.08.2012 / Politik

Damaskus wird zur Flüchtlingsstadt

Hilfsorganisationen kümmern sich um die Opfer von Gewalt und Bürgerkrieg

Während in Syrien die Kämpfe im Bürgerkrieg anhalten, kümmern sich nationale und internationale Hilfsorganisationen um die Flüchtlinge.

Abseits von der Yarmukstraße im gleichnamigen Viertel von Damaskus liegt die Al-Kastel-Schule, eine Grundschule für Jungen und Mädchen. Anfang Juli wurde sie wie alle Schulen und Universitäten in Syrien für die Sommerferien geschlossen, doch vor wenigen Tagen öffnete sie wieder ihre Tore.

Grund war die Flucht von Zivilisten vor Kämpfen zwischen bewaffneten Gruppen und der regulären syrischen Armee. Die einen hatten Mitte Juli zum Sturm auf Damaskus, dem »Damaskus-Vulkan«, aufgerufen, worauf Armee- und Sicherheitskräfte hart durchgriffen. Nach dem Anschlag auf die Militär- und Sicherheitsspitze in Damaskus, bei dem vier Menschen getötet wurden, kannte die Armee kein Halten mehr. Mit Panzern und Soldaten wurden Unruheviertel durchkämmt. Familien, Alte und Kinder verließen ihre Wohnungen und flohen in alle Richtungen.

Auf etwa 200 000 Menschen schätzt Abdul Rahman Attar die Zahl der Vertriebenen in und um Damaskus. Attar ist Präsid...

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