Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Lehnsherren und Leibeigene

Soziale Ungleichheit in den Vereinigten Staaten nimmt neofeudale Züge an

  • Von Tomasz Konicz
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Kluft zwischen Arm und Reich hat in den USA gerade in der schweren Wirtschaftskrise weiter zugenommen. Das geht aus der Einkommens- wie auch der Vermögensstatistik hervor.

Seit dem Beginn der heißen Phase im Präsidentschaftswahlkampf in den USA geht der demokratische Amtsinhaber Barack Obama verstärkt dazu über, die wachsende soziale Ungleichheit im Lande zu thematisieren. Mit der Forderung, die Besteuerung wohlhabender Haushalte mit einem jährlichen Einkommen von mehr als 250 000 US-Dollar zu erhöhen, will Obama von dem zunehmenden Unmut über die soziale Spaltung profitieren. Zudem attackieren seine Wahlkampfstrategen verstärkt den steinreichen republikanischen Herausforderer Mitt Romney, der in einer Medienkampagne als stellenloser Kapitalist dargestellt wird und zur Veröffentlichung seiner Steuererklärungen der vergangenen Jahre genötigt werden soll.

Nun leistet die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) dem angeschlagenen Präsidenten Schützenhilfe. In einem kürzlich veröffentlichten Länderbericht ermahnte die OECD die US-Regierung, die Kluft zwischen Arm und Reich ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.