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Schweineborsten im Brot?

Oliver Huizinga arbeitet für die Verbraucherschutzorganisation foodwatch

nd: Herr Huizinga, Foodwatch fährt mit der neuen Kampagne gegen undeklarierte tierische Bestandteile in Lebensmitteln schweres Geschütz auf. Unter anderem warnen sie vor »Schweineborsten in der Brotherstellung«. Schwein im Brot – klingt nach einer Räuberpistole.
Huizinga: Das ist aber traurige Realität. In der Lebensmittelproduktion werden ganz unterschiedliche Tierprodukte verwendet. Im Saft beispielsweise Gelatine. Auch bei Kartoffelchips gibt es verschiedene Tierarten, die da drinstecken können, ohne dass das gekennzeichnet ist. Bei vielen Backwaren kommt eine Aminosäure namens Cystein zum Einsatz. Der Haken: Diese Aminosäure wird in vielen Fällen aus Schweineborsten hergestellt.

Das heißt, die Hersteller verstecken die unappetitlichen tierischen Komponenten?
In vielen Produkten haben wir nicht gekennzeichnete tierische Bestandteile. Das ist eine Zumutung für alle, die sich vegan oder vegetarisch ernähren möchten. Und für jene, d...


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