Hans-Gerd Öfinger 08.08.2012 / Wirtschaft und Umwelt

Mehrfrontenkampf um die Rendite

Chemiekonzern K+S will Landesmittel einklagen / EU verklagt unterdessen K+S

Im Kampf um den Erhalt hoher Renditen befindet sich der Kasseler Kali- und Düngemittelkonzern K+S derzeit in Konfrontation mit unterschiedlichen politischen Instanzen.

Der Kalikonzern K+S klagt gegen die Thüringer CDU-SPD-Landesregierung. Anfang 2012 hatte diese die Zahlung an K+S für unterirdische Sanierungsarbeiten an Kali- gruben im südwestlichen Thüringen eingestellt. Die Konzernspitze will sie nun beim Verwaltungsgericht Weimar einklagen. Streitgegenstand sind nach Angaben von Umweltminister Jürgen Reinholz (CDU) rund sieben Millionen Euro, die K+S nach eigenen Angaben in die Sanierung stillgelegter Bergwerke und die Verfüllung unterirdischer Hohlräume entlang der Werra im Grenzgebiet zwischen Thüringen und Hessen investierte.

Reinholz argumentiert, dass die Mittel aus einem Bund-Land-Sonderfonds zur Beseitigung von DDR-Umweltaltlasten allmählich zur Neige gingen und der Freistaat nicht in der Lage sei, weiter dafür aufzukommen. Nun müsse auch der Bund einspringen. Dem Vernehmen nach ist Reinholz mit seinem Begehren in Berlin bislang ebenso auf taube Ohren gestoßen wie in der Kasseler K+S-Ze...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: