Die Flammen von London

2011 Krawalle, 2012 Medaillen - hat Britannien dazugelernt?

  • Von Ian King, London
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

In London brennt das olympische Feuer, ein Symbol für friedliche Wettkämpfe, und britische Athleten sorgen für Jubelstürme. Vor einem Jahr standen ganze Häuserblocks in Flammen, die Krawalle wurden zum Flächenbrand mit fünf Toten und über 200 Millionen Pfund Sachschaden.

Tottenham, Nord-London, im August 2011. Der Schwarze Mark Duggan wird durch die vorschnelle Reflexhandlung eines bewaffneten Polizisten erschossen. Die mangelnde Bereitschaft der Metropolitan Police, mit der Familie des Getöteten zu reden oder sich auch nur zu entschuldigen, führte zu einer trotzigen Gegendemonstration, anschließend zu Krawallen und Brandschatzung. Im Süd-Londoner Vorort Croydon ging das traditionsreiche Möbelhaus Reeves in Flammen auf. Täter Gordon Thompson bekam elfeinhalb Jahre Haft, mehr als die meisten Totschläger im Lande.

Der 23-jährige Student der Elektronik Nicholas Roberts geriet in den Strudel der Krawalle vor dem Lidl-Supermarkt in Brixton. Gelegenheit macht Diebe. Der nicht Vorbestrafte holte sich zwei Flaschen Mineralwasser aus den beschädigten Regalen und ging für sechs Monate ins Gefängnis. Zumindest brauchte er die Zelle nicht mit einem verantwortungslosen Banker zu teilen, die befinden sich allesam...

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