Dieter Hanisch 11.08.2012 / Inland

Arglistige Täuschung

Prozess um Thor Steinar-Laden in Glinde läuft

Die Vermieter des Thor Steinar-Ladens in Glinde bei Hamburg wollen den Mietvertrag beenden. Sie seien getäuscht worden, erklärten sie vor Gericht. Der Prozess wird fortgesetzt.

Aussage gegen Aussage – dieser Situation dürfte für die 17. Zivilkammer des Lübecker Landgerichts nichts Neues sein. Auch im aktuellen Prozess um den Thor Steinar-Laden im schleswig-holsteinischen Glinde (Kreis Stormarn) vor den Toren Hamburgs ist dies der Fall. Die Vermieter sagen, sie seien im vergangenen Sommer arglistig getäuscht worden. Demgegenüber erklären die Vertreter der als Pächter auftretenden Bestmarke Textil GmbH, die Vermieter seien im Mietvertrag auf die Marke Thor Steinar und auf mögliche öffentliche Proteste dagegen hingewiesen worden. Namentlich tat dies unter anderem der Bestmarke-Gesellschafter Uwe Meusel. Alternative zu HamburgDas abgeschlossene Mietverhältnis soll noch bis 2015 laufen. Mit einer Räumungsklage möchten die Vermieter den unliebsamen Mieter in ihrer Ladenzeile aber so schnell wie möglich wieder loswerden. Der Bundesgerichtshof hat 2010 entschieden, dass der Mieter gegenüber dem Vermieter eine Aufklärungspflicht hat, wenn eine Verbindung zwischen der verkauften Ware und der rechtsextremen Szene existiert.

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