Dieter Hanisch, Husum 13.08.2012 / Inland

Zelten gegen die Bundeswehr

In Husum campten Aktivisten gegen Krieg

In Husum prägt die Bundeswehr das Stadtbild. Jetzt demonstrierten Aktivisten dagegen mit einem Camp.

Ein viertägiges Protestcamp gegen Militarismus vis-à-vis zur Husumer Fliegerhorstkaserne endete ohne Zwischenfälle. Argwöhnisch aus der Distanz beäugt von Polizei und Bundeswehr gab es Vorträge unter anderem über Uranmunition und Auslandseinsätze. Neben einer antimilitaristischen Fahrradtour durch die Geburtsstadt des Schriftstellers Theodor Storm wurde auch über die Werbeauftritte der Bundeswehr an Schulen diskutiert. In Husum wurde zudem die Werbetrommel für eine Teilnahme am internationalen Aktionscamp »War starts here« vom 12. bis 17. September in der Altmark (Sachsen-Anhalt) gerührt.

Der Militärstützpunkt wächst

Die von Storm so titulierte »graue Stadt am Meer« war bereits 1935 ein bedeutsamer Wehrmachtsstandort. Heute prägt die Bundeswehr mit ihren rund 2800 Dienstposten und zwei Kasernen das Stadtbild. Haben bei der jüngsten Strukturreform des Verteidigungsministeriums sehr viele Standorte Einheiten, Truppen und Einrichtu...

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